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Niederländisch Antillen - Eine Tragödie nimmt ihren Lauf !

Mahlzeit ! 

Die Fußballnationalmannschaft der Niederländisch Antillen verlor gegen Haiti auf eigenem Terrain durch ein Eigentor von Eugene Martha mit 1:0. Nach dem 0:0 auf Haiti bedeutet das gleichzeitig, dass die Nationalmannschaft der Niederländisch Antillen nicht bei der WM 2010 in Südafrika dabei sein wird.

Damit verliert die WM in Südafrika schon jetzt einen ihrer Geheimfavoriten und die Frage sei erlaubt: Hat es überhaupt noch Sinn sich die WM anzuschaun? Ich meine: Nein!

Es gibt Tragödien und es gibt Tragödien.

Doch das, was hier passiert ist, sprengt die Grenzen jeglicher Vorstellungskraft. Unser ganzes Mitleid, unsere ganze Kraft gilt jetzt den Niederländisch Antillen. Niemand vermag sich auszumalen, wie die Menschen dort nun fühlen, wie es ihnen die nächsten Wochen und Monate nicht gelingen wird, wieder einem halbwegs geregelten Tagesablauf zu folgen.

Was für uns Deutsche selbstverständlich scheint, was jeder von uns seit seiner Kindheit kennt, nämlich die berechtigte Hoffnung und schließlich die letztendliche Gewissheit auf eine Teilnahme an der FIFA Fußballweltmeisterschaft ™. Diese Selbstverständlichkeit wurde für dieses kleine, so hoffnungsfrohe Land zum Verhängnis, es ist schlichtweg unfassbar und es gibt keine Worte, die diese aktuelle Situation auch nur annähernd beschreiben könnten.

Doch lasst uns eine Schweigeminute einlegen, um unserer Fassungslosigkeit über das, was geschehen ist, Ausdruck zu verleihen und diesem großen Team zu huldigen.

Niederländisch Antillen. Wir sind bei euch !

 

 
19.12.08 10:17


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Männer und Frauen...

Mahlzeit !

Vorab - Dieses Thema wurde von diversen Comedians bis zum Erbrechen behandelt. Millionen von DVD's wurden verkauft und ganze Stadien wurden gefüllt. Es scheint ausgelutscht, da mittlerweile an jeder Straßenecke über die Eigenarten aufeinandertreffender Gruppierungen von Männern und Frauen diskutiert und gelacht wird.

Das Faszinierende an dem Ganzen ist vielleicht der Umstand, dass man sich die Dialoge und Verhaltensweisen der Geschlechter nicht ausdenken oder übertrieben darstellen muss, um darüber zu philosophieren und letztendlich auch zu lachen. Man(n) erlebt Tag für Tag die charakteristischen Züge der Frauen, die einen zeitweise erheitern, manchmal aber einfach nur zum Kopfschütteln bringen.

Ein Beispiel: 2 Männer sitzen am Thresen, die Lokalität ist eine gut gefüllte und auch mit einigen Frauen versehene Kneipe. Die Stimmung ist gut, die Frauen sind hübsch und die ein oder andere leicht angetrunken, sodass es auf Anhieb leichter fällt, die Distanz zum schönen Geschlecht schneller zu überbrücken.

Es ist kein Wunder der Natur, dass beide Männer trotz lauter Musik und den gefühlten 4,8 Promille noch immer in der Lage sind, auf einer Wellenlänge miteinander zu kommunizieren. Sei es durch charmantes männliches Grunzen, dümmliches Rumlachen oder anderen Geräuschen, die ab und an entfliehen, wenn Männer unter sich sind. Im Grunde genommen ist es auch egal, wie der Informationsaustausch stattfindet. Die Hauptsache ist: Er findet statt.

Vergleichen wir nun folgende Situation mit einer Szene aus "Die verrückte Welt der Tiere", dann würden folgende Schritte ungefähr so ablaufen: "Im Laufe der Zeit hat sich das Männchen an sein Umfeld gewöhnt und beginnt nun, sich sesshaft zu machen und seine Bedürfnisse zu befriedigen. Nachdem es ihm gelungen ist, den aufkommenden Durst vorerst zu stillen, begiebt sich das Männchen nun auf Brautsuche. Dies könnte für das Männchen vor allem dann ein Problem darstellen, wenn es gleich auf eine ganze Horde von Weibchen stößt. Durch diese Konstellation steigen die Chancen der männlichen Erfolgslosigkeit, was in der Tatsache begründet liegt, dass es Weibchen generell darauf abzielen, sich gegenseitig in der Abwehr männlicher Annäherungen zu unterstützen. Durch permanantes Gegacker und Auslegen von Tappfallen sind männliche Abwerbungsversuche daher von vornherein zum Scheitern verurteilt."

Fassen wir also zusammen: Das Vorhandensein mehrerer, gegenseitig sympathisierender Frauen kann für das starke Geschlecht den schnellen Tod bedeuten. Während Männer zu jeder Zeit einen zielorientierten Weg verfolgen und versuchen, durch schnelles und direktes Spiel die weibliche Abwehr zu durchdringen, sind Frauen darauf versessen, mit hässlichen Grätschen und versteckten Fouls das männliche Spiel zum Erliegen zu bringen. Mit einem einzigen routinierten und auf jahrelanger Übung basierten Konter entledigen die Frauen sich ihres Gegners.

Im Prinzip ist das der Grund, warum es heutzutage so schwer fällt, sich einer Frau bis auf die Schlagdistanz von 10-15 cm zu nähern, ohne dass eine zweite dazwischenfunkt, um traditionelle und standardisierte Prozesse zu unterbinden und so das Gleichgewicht des Universums zu stören. Mit männlicher Direktheit und einfachen Worten fiele die Handhabung sämtlicher Abläufe um einiges einfacher. Doch die letztendliche Rechnung stellen die Frauen auf, und jeder Mann, der nicht in der Lage ist, diese zu begleichen und am Besten noch ein sattes Trinkgeld zu geben, der sollte sich zunächst auf das Stillen seines Durstes beschränken und die Brautschau nach hinten verschieben. Denn mit ein wenig Planung ist es durchaus möglich, das weibliche Abwehrbollwerk zu durchbrechen und das Eis zum Schmelzen zu bringen.

Ansonsten kann es generell nicht falsch sein den wohl wichtigsten Rat im Umgang mit Frauen zu befolgen: "Widersprich einer Frau niemals. Lass sie reden und warte, bis sie es selber tut."
8.12.08 04:19


Die Toilettenpapier- Theorie

Mahlzeit !

 

Kennt jemand von euch Toiletten- Papier ?

Der ein oder andere mag es schon mal gehört haben, die Chinesen ersetzen es durch den Gebrauch ihrer linken Hand. Daher ist es in einigen Regionen verpönt, einem anderen Chinesen seine linke Hand entgegenzustrecken. Was dort tabu ist, verleiht dem chinesischen Essen in Deutschland seine ganz „persönliche“ Note. Das ist letztendlich auch der Grund, warum die Chinanudeln in Berlin ein wenig anders schmecken als in München oder in Köln. Doch driften wir nicht zu weit ab und stellen uns mal etwas vor.

 

Folgende Situation:

 

Du möchtest zum ersten Mal in deiner neuen Firma ( Universität, Schule, Irrenanstalt ) ein ganz großes „Geschäft“ abschließen und begibst dich daraufhin auf das stille Örtchen ( Scheißhaus, Kotlager ).

Du sitzt also auf dem Klo, hast soeben die mächtigste Kackwurst deines Lebens abgeseilt, und freust dich auf das kommende Gefühl samtweicher Reinigung zwischen den Pobacken. ( Okay, wem das schon zuwider ist, möge nicht weiter lesen !!! )

Du blickst nach rechts ( oder nach links ) und dir fällt etwas auf: AUCH deine neue Firma ( Universität, Schule, Irrenanstalt ) hat es nicht geschafft, ihre verfügbaren Budgets annähernd gleichmäßig zu verteilen, und sich halbwegs verträgliches Toilettenpapier zum Wohle der normalen Mitarbeiter anzuschaffen. Stattdessen geht das ganze Geld für die Topmanager und deren wöchentlichen „Kunden-Meetings“ in den angesagtesten Top-Bordellen Europas flöten. Aber das ist ja nichts Neues und du hast im Laufe der Zeit gelernt, es zu tolerieren.

 

Aber mal davon abgesehen, dass du als gewöhnlicher Mitarbeiter ( Student, Schüler, Irrer ) dieses Privileg nicht genießt, erhebst du doch zumindest den Anspruch auf einen möglichst unversehrten und makellosen Anus ( Mokkatempel, Lieferanteneingang ). Du findest, das ist das einzige, was du in der heutigen rezessionsgeplagten Zeit noch einfordern kannst.

 

Und du hast Recht !!!

 

Viel zu lange wird in den Firmen an den falschen Ecken gespart, oder, um beim Thema zu bleiben, es werden die falschen Löcher gestopft. Vielleicht hat dich das alles mal etwas aufmerksamer gemacht und du stellst dir jetzt zurecht die entscheidende Frage: Wieso rennst du jeden zweiten Tag mit einem blutenden Hintern durch die Gegend ?

 

Wenn du a) keine Frau und b) kein Rotarschpavian bist, kann die Lösung nur lauten: Weil DIE da oben so viel verdienen, dass für den sterblichen Rest nichts mehr übrig bleibt. Und genau DESWEGEN steht am Anfang jeden Monats der Firmen- Hausmeister im Edeka ( Aldi, Penny ) und hat statt 50 € für das 3-lagige Papier nur noch 7,50 € in seiner Kasse. Und mehr als ein erstklassiges Schleifpapier ist dann nicht mehr drin. Unsere Manager stört das nicht. Die brauchen kein Klopapier. Die haben ihre Arschkriecher, die regelmäßig vorbei schaun und zum Frühlingsputz ansetzen.

 

Was WIR jetzt fordern: Mehr Kohle fürs Kacken !

 

Firmen dieser Welt: Werdet endlich euren tollen Slogans gerecht !

Lasst sie ein Lockruf für uns sein, hin und wieder mal das stille Örtchen aufzusuchen. Denn wen zieht es nicht magisch an, wenn er auf einem Schild an der Klotür geschrieben sieht: „Ich liebe es“, „Wir machen den Weg frei“  oder einfach nur: „Freude am Kacken“.

 

So what. Shit happens !

4.11.08 20:09





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